Unabhängiger Bauernverband                         Niederösterreich Burgenland Wien  


Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!

DIE BAUERNORGANISATION für aktive Bauern und Grundbesitzer                                                      Unabhängig - Berufsständisch

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Familien-Alm-Wandertag

Der UBV Landesverband NÖ lädt zum Familien-Alm-Wandertag ein.


Am 19. September 2021 am Hochbärneck
Start von 10 bis 12 Uhr beim Almhaus

 

Eine Route von 5,73 km (Dauer ca. 3 Stunden) und eine Route von ca. 3 km mit Labstelle, Kinderprogramm und Schätzspiel stehen zur Wahl.

 

Musikalische Umrahmung beim Almhaus-Hochbärneck. Die 3 G Regeln sind unbedingt einzuhalten.


Auf Euer Mitwandern und auf einen schönen Tag freut sich der Unabhängige Bauernverband, Landesverband NÖ.

Für nähere Infos wähle 0676 50 44 361 oder schreibe an sepp.handl@gmx.at

Klimakrise und die Land- u. Forstwirtschaft

Gerne wird von der Politik und von Diskutanten ins Treffen geführt: Die Land- und Forstwirtschaft gehöre zu den größten Emittenten von CO2 oder Methan und sei damit maßgeblich für die Verunreinigung der Luft verantwortlich.
Wir vom UBV sehen dies differenziert und haben uns zu diesem Thema viele Gedanken gemacht! Fakt ist: Die Land- & Forstwirte sind die einzige Berufsgruppe, die CO2
speichert und Sauerstoff erzeugt. Das täglich, Jahr für Jahr.

 

Näheres dazu lesen Sie im Dokument "Landwirtschaft und CO2. Siehe untestehenden Download.

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20210730 - Landwirtschaft und CO2.pdf
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UBV_Plakat_CO2_2 Grünland & Wald.pdf
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UBV_Plakat_CO2_1 - Ackerbau.pdf
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Diese wetterfesten Schautafeln sind zum Aufstellen gedacht. Format 84 x 118,80 cm, Aluverbund 2 mm, Kosten: 60 Euro. Bestellungen bitte an office@ubv.at oder telefonisch unter 0650 2624245.

Volksbegehren: Herkunftskennzeichnung

 

 

Der Unabhängige Bauernverband unterstützt das Volksbegehren zur Herkunfts-kennzeichnung.

 

Das Volksbegehren kann online unter Aktuelle Volksbegehren (oesterreich.gv.at) oder im Gemeindeamt unterzeichnet werden.

Öffentlichtskeitskampagne

Der unabhängige Bauernverband startet eine bundesweite Öffentlichkeitskampagne. Die Verantwortung für Umwelt, Klima und Tierschutz ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Dies soll mit der Kampagne „#FragdenWirt“ bzw. „#Fragnach“ in das Bewusstsein der Bürger gerückt werden. Die Republik Österreich legt durch zahlreiche Auflagen und Gesetze ein besonderes Augenmerk auf Umweltschutz und Tierwohl in der landwirtschaftlichen Erzeugung. Auch ist Österreich aufgrund seiner, von Bauernhand gepflegten Kulturlandschaft, ein sehr beliebtes Urlaubsland. Jedoch stammt der Großteil der verwendeten Lebensmittel in der Hotellerie und Gastronomie aus dem Ausland, was dem Konsumenten nicht bewusst ist, da es nicht gekennzeichnet ist. Dies sorgt beispielsweise dafür, dass sehr viele Kälber exportiert werden müssen, da es für zu höchsten Tierwohlstandards erzeugtes heimisches Kalbfleisch keinen kostendeckenden Absatz findet. Die Bundesregierung hat bei der Gesetzesinitiative zur Herkunftskennzeichnung jedoch die Gastronomie ausgeklammert und verwehrt dem Konsumenten so die Transparenz. „Der Konsument muss aufgrund transparenter Kennzeichnung auf der Speisekarte selbst entscheiden können was er isst. Solange die Kennzeichnung nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, hilft nur nachfragen“sagt Karl Keplinger, Bundesobmann des UBV.

Zu dieser Nachfrage will der UBV den Konsumenten motivieren. Daher werden bundesweit Tafeln aufgestellt, welche den Konsumenten mit dem #fragdenWirt dazu auffordern. Auch sollen diese Tafeln den Konsumenten dazu anregen, über sein eigenes Konsumverhalten und die Folgen daraus nachzudenken. Einige Tafeln werden daher auf Missstände hinweisen, wie der Tatsache, dass Käfighaltung zwar in Österreich verboten ist, in verarbeiteten Produkten oder in der Gastronomie aber teilweise importierte Käfigeier zum Einsatz kommen. Denn in verarbeiteten Produkten und der Gastronomie muss die Haltungsform nicht gekennzeichnet werden.

Die Tafeln werden von einer Kampagne unter identischen Hashtags in den sozialen Medien begleitet werden. In kurzen Videosequenzen werden die Verbraucher dabei direkt angesprochen, aufgefordert sich zu beteiligen und über die Hintergründe jeder Tafel aufgeklärt.

Bedauerlich sieht der Vorstand des Unabhängigen Bauernverbandes das aktuelle Verhalten des Bauernbundes. Georg Strasser (Präsident des Bauernbundes) hat am 20. Juni  2021 abends ein Video auf Facebook veröffentlicht, welches die Kampagnenidee des Unabhängigen Bauernverbandes verwendet und ebenfalls den Verbraucher aufruft nachzufragen. Hierbei wird ein fast identisches Hashtag verwendet. Der unabhängige Bauernverband bedauert dieses Agieren sehr. Eine gemeinsame Sacharbeit sei wichtig für die österreichische Landwirtschaft. Der Bauernbund hätte sich gerne nach einem Gespräch an der Kampagne beteiligen können. Die Idee zu übernehmen und in fast identischer Form umzusetzen sei jedoch nicht zielführend, da durch die Verwendung mehrerer Hashtags die Aufmerksamkeit in den sozialen Medien gespalten werde und dadurch die gesamte Aktion leide.

In Niederösterreich nimmt Friedrich Gillinger Bestellungen entgegen. Er ist erreichbar unter 0664 9159114.

LLWK Vollversammlung am 5. Juli 2021

Zur Vollversammlung wurden folgende Anträge eingebracht:

 

Antrag 1

1.    Die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Niederösterreich fordert das Land Niederösterreich dazu auf, gegebenenfalls unter Einbeziehung der Bundes-regierung, die weitere Erstellung von Photovoltaikanlagen auf Agrarflächen nicht mehr mit Fördergeldern zu unterstützen.
2.    Die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Niederösterreich fordert die Landesregierung dazu auf, die NÖ Bauordnung dergestalt zu ändern, dass eine Verbauung von Agrarflächen mit Freiflächen-Photovoltaik-Anlagen unterbunden wird.
3.    Die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Niederösterreich fordert die Bundesregierung dazu auf, die Fördermöglichkeiten für den Bau von Photovoltaik-anlagen auf landwirtschaftlichen Dachflächen zu erhöhen.

4.    Die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Niederösterreich fordert die Bundesregierung dazu auf, Speichermöglichkeiten für Strom, welcher auf land-wirtschaftlichen Betrieben mittels erneuerbarer Energien erzeugt wurde, attraktiv zu fördern.

 

Antrag 2

Die Vollversammlung der Landwirtschaftskammer Niederösterreich fordert deshalb die Bundesministerin für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus auf, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben, dass man eine von Verarbeitern und Vermarkter „unabhängige“ Holzklassifizierung auf einer gesetzlichen Basis einrichtet.

 

Antrag 3

Die Vollversammlung der LK Niederösterreich tritt an den Nationalrat mit dem Ersuchen heran, der Nationalrat möge beschließen,
•    die Anhebung der Obergrenze für außer-landwirtschaftliche Nebentätigkeiten von derzeit 40.000 Euro auf 80.000 zu erhöhen, als eine wesentliche und dringende Maßnahme, um das Überleben bäuerlich geführter kleinerer und mittlere Familienbetriebe (wieder) zu ermöglichen.
•    die Anpassung und Erweiterung der Liste bäuerlicher Urprodukte in der Urprodukteverordnung (BGBl. II 2008/410) durch Evaluierung und Novellierung derselben. Dies stellt ebenfalls eine dringende Maßnahme dar, die zur dringend notwendigen Verbesserung der Einkommenssituation bäuerlicher Familien, die seit drei Jahren einen deutlichen Einkommensverlust (sieh vorliegende Ergebnis aus dem „Grünen Bericht“) hinnehmen mussten.

 

Antrag 4

Die Vollversammlung fordert die Bundesministerin für Landwirtschaft und Tourismus, die Landesregierung, die Bundesregierung, sowie alle Fraktionen des Nationalrats auf, dafür einzutreten und die erforderlichen Beschlüsse resp. Petitionen zu verfassen und zu beschließen, dass
•    die von den Land- und Forstwirten erbrachten Leistungen rund um den Klimaschutz aus der CO2-Speicherung und der Sauerstoffproduktion mit einer Leistungsprämie in der Höhe von 200 Euro je Hektar/Jahr bei Wald und 300 Euro je Hektar/Jahr bei landwirtschaftlichen Flächen zu entlohnen sind.
•    Die daraus resultierenden Leistungsentgelte für diesen besonderen Schutz von Umwelt & Klima sind jährlich gemäß der tatsächlichen Entwicklung des VPI 2020 zu indexieren.

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Anträge LLWK Juli 2021
20210701 - UBV Anträge Vollversammlung J
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Informations- und Fortbildungstag 2021

Der Landesverbandstag des UBV-NÖ, B, W fand heuer am 2. Mai im Volkshaus in St. Leonhard/Forst in Form eines Informations- und Fortbildungstages statt.


Vormittags hörten wir einen interessanten Vortrag von Dipl.-Ing. Andreas Schlager, LWK NÖ über Gemeinsame Agrarpolitik GAP 2023.


Am Nachmittag wurde die Vollversammlung abgehalten. Obmann Herbert Hochwallner hielt den Jahresrückblick über die erfolgreiche LK-Wahl 2020, den UBV-Wandertag auf die Gschwendt-Alm, den Projektmarathon der Landjugend und diverse Veranstaltungen im vergangenen Jahr.

 

Erstmals konnten einige Mitglieder die Veranstaltung über Internet mitverfolgen.

LLWK Vollversammlung am 26. April 2021

Zu Vollversammlung wurden folgende Anträge eingebracht:

  • Faire Spielregeln für unsere Land- und Forstwirtschaft
  • Reduktion der Bürokratie um 50 % sowie - nur mehr ein MFA je Periode und die ersatzlose Streichung der Unterschriftsklausel, dass bei Fehlern – egal wer der Verursacher ist – immer der Antragsteller dafür haften muss
  • GAP - es braucht neue Wege in der Agrarpolitik
  •  Leistungsprämie für CO2 Speicherung und Sauerstoff Produktion je Hektar
  • „Almen-Urteil“ in Tirol: Es braucht eine gesetzlich vorgeschriebene Eigenverantwortung
  • Mindestpension von 1.200 Euro für Bäuerinnen sowie zusätzlich 200 Euro je Kind (auch als Vorbild für berufstätige Frauen)
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Anträge LLWK April 2021
20210421 - UBV Anträge - LK Vollversamm
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Leistungsabgeltung für CO2 und Sauerstoff

Durch die aktive Landbewirtschaftung der Land- und Forstwirte wird CO2 gespeichert und Sauerstoff produziert. Und dafür fordert der UBV eine Leistungsabgeltung an die Land- und Forstwirte. Wenn CO2 Verursacher „Strafe“ zahlen müssen, dann müssten jene, die CO2 speichern und O2 (Sauerstoff) erzeugen – also die Bauern – dafür eine Abgeltung bekommen. Neue Wege in der Agrarpolitik!

Als der UBV im Jänner 2019 seine Überlegungen über notwendige neue Wege in der Agrarpolitik vorstellte, war einer der zentralen Punkte im Zusammenhang mit dem notwendigen Klimaschutz eine CO2 Leistungsprämie für die Land- und Forstwirte. Die aktive Bewirtschaftung von Land durch einen intakten Bauernstand ist der einzige sichere Garant dafür, dass wir eine notwendige  Speicherung – und damit den Abbau des lebensfeindlichen CO2 – in Böden oder in organische Substanzen wie Pflanzen umsetzen und gewährleisten. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass wir damit auch eine notwendige, ausreichende Sauerstoff Erzeugung sicherstellen, ohne dem es kein Leben geben würde.

Wir vom UBV meinen daher, dass es aus der Sicht der Land- und Forstwirtschaft höchst an der Zeit ist, diese – bisher gratis erbrachten – Leistungen der Bauern zu bezahlen. Idealerweise gibt es einen Staatsvertrag dafür. Der Staat zahlt den Bauern CO2 Zertifikate. Die Land- und Forstwirte speichern mit der aktiven Bewirtschaftung CO2 und erzeugen gleichzeitig Sauerstoff.

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Presseinformation: Leistungsabgeltung CO2 und O2
UBV fordert CO2 Abgeltung durch den Staa
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CO2 Speicherung im Ackerbau
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CO2 Speicherung in Grünland und Wald
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Sammelbestellung: Diesel, Saatgut und Dünger

Wir holen für euch Angebote ein und ermitteln den besten Preis. Der billigste Händler bekommt den Zuschlag. Die bestellte Ware ist dann direkt beim Händler abzuholen! Eure Bestell-Ansprechpartner in den Bezirken:


SCHEIBBS: Josef Handl 0676 50 44 361 sepp.handl@gmx.at
MELK: Karl Kummer 0676 71 22 951 k.kummer@aon.at
AMSTETTEN: Leopold Sonnleitner 0664 92 20 034 leopold.sonnleitner@gmail.com

 

Für Diesel (B0 und B7) gilt immer der erste Dienstag im Monat. Einfach telefonisch mit den genannten Ansprechpartnern Kontakt aufnehmen.

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Verlustersatz für indirekt Betroffene in der Landwirtschaft

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Information: Verlustersatz für indirekt Betroffene in der Landwirtschaft
2021-02-16_Verlustersatz für indirekt Be
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COVID-19-Investitionsprämie

Wir informieren, dass der Investitionsdurchführungszeitraum für die COVID-19-Investitionsprämie um ein Jahr verlängert wird.


Abhängig vom Investitionsvolumen gelten damit folgende Investitionsdurchführungszeiträume:
•    Investitionsvolumen unter 20 Mio. Euro                 bis längstens 28.02.2023
•    Investitionsvolumen über 20 Mio. Euro                  bis längstens 28.02.2025

 

Die Frist für die Umsetzung der „ersten Maßnahmen“ wird auf den 31.05.2021 verlängert.


Alles Wichtige dazu findest du auf der Website des Austria Wirtschaftsservice: https://www.aws.at/corona-hilfen-des-bundes/aws-investitionspraemie/

Start der Umsetzung des Waldpaketes

Mit dem Waldfonds wurde ein Zukunftspaket auf den Weg gebracht, das sowohl unserer Forstwirtschaft als auch alle vor- und nachgelagerten Wirtschaftsbereiche stärkt und zusätzlich mit zielgerichteten Maßnahmen den Klimaschutz vorantreibt. Das von der Landwirtschaftsministerin in enger Abstimmung mit der Interessensvertretung beschlossene Maßnahmenpaket ist ein deutliches Bekenntnis zu einer aktiven nachhaltigen Waldbewirtschaftung, da dies der beste Beitrag zum Klimaschutz ist. Mehr dazu im Download.

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Infos zum Waldpaket
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Neuerungen bei Corona-Hilfen und in der einzelbetrieblichen Investitionsförderung

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Conrona-Hilfen und Investitionsförderung
2021-01-25_Exklusiv-Info_Neuerungen bei
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LWK-Wahlen in OÖ und der STMK  2021

Oberösterreich
129.235 Wahlberechtigte, Wahlbeteiligung  49,04 %

 

Vorläufiges Ergebnis
OÖ BB 65,21 % (-0,73), LKR 24 (+-0),  2.498 Mandate auf Ortsebene
UBV 18,7 % (+4,36), LKR7 (+2), 518 Mandate auf Ortsebene
FP 4,99 % (-3,41), LKR 1 (-2),  54 Mandate auf Ortsebene
SPÖ 4,6 % (-1,65), LKR 1(-1), 68 Mandate auf Ortsebene
Grüne 6,51 % (+1,45), LKR 2(+1), 86 Mandate auf Ortsebene

Steiermark
124.017 Wahlberechtigte, Wahlbeteiligung nur ~30,26 %

 

Vorläufiges Ergebnis
BB 70,25 % (+0,54), LKR 29(-1)
UBV 11,43 % (+2,9), LKR 4 (+-0)
SPÖ 6,88 % (+0,13), LKR 2 (+2)
FPÖ 6,17 % (-5,93), LKR 2 (-3)
Grüne 5,27 % (+2,31), LKR 2 (+2)


Vier ÖVP-ler wieder für Mercosur

Wenn Bundeskanzler Sebastian Kurz behauptet: "Mercosur nicht mit uns" und wenn Landwirtschaftsministerin Elisabeth Köstinger und Agrarlandesrat und Präsident des Ökosozialen Forums, Stephan Pernkopf anlässlich der Eröffnung der Wintertagung "Mercosur ablehnen", dann bleibt einem anlässlich der am 20.1.2021 Abstimmung im EU-Parlament, in der die ÖVP neuerlich für Mercosur gestimmt hat, der Mund offen stehen vor Staunen.

 

Kann es sein, dass in der ÖVP die eine Hand nicht weiß, was die andere tut? Kann es sein, dass der Bauernbund innerhalb der ÖVP längst jeglichen Einfluss verloren hat und die beiden Abgeordneten Alex Bernhuber und Simone Schmiedtbauer gemeinsam mit Georg Strasser längst nur mehr Hampelmänner und -frauen einer Ministerin sind, die einst vorgab für die Landwirtschaft zuständig zu sein?
Kann es sein, dass dem Bauernbund im aktuellen Wahlkampf mittlerweile beinahe jedes Mittel recht ist, seine Mitglieder bei der Stange zu halten, wie in folgenden Beiträgen recht anschaulich dargestellt wird?

 

ÖVP-Abgeordnete stimmen für Mercosur - landwirt-media.com (landwirt-media.com)

Vier ÖVP-ler wieder für Mercosur | top agrar Österreich

 


Corona-Hilfen und Lockdown Umsatzersatz

COVID 19 - 2. Lockdown - Auswirkungen auf die Land- und Forstwirtschaft

Tierwohl wird weiter ausgebaut

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Österreichs Landwirtschaft baut Vorreiterrolle bei Tierwohl weiter aus
28-10-2020 INFO_Tierwohl.pdf
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Bauernbund will Probleme nicht diskutieren

Investitionsprämie für Betriebe in der Land- und Forstwirtschaft

Anträge können zwischen 1.9.2020 und 28.2.2021 gestellt werden.

Bittere Ernte: Brotkrummen für Bauern, Milliarden für Konzerne

Wären die Preise für Agrarprodukte an die Inflation angepasst, wäre der Bauernmilchpreis heute bei 80 bis 85 Cent brutto! Der jüngste peinliche Streit um die Almosenbeiträge von 33 Euro für Altbauernpensionen und kein Geld für die aktiven Bauern offenbarte kürzlich die fehlende Wertschätzung für die Arbeit der Land- und Forstwirte. Da kann man noch so viele Umfragen strapazieren, wo ein positives Bild für die Bauern herauskommt oder mit Pressegesprächen über Millionen an „Entlastungspakten“ für die Land- und Forstwirtschaft „Marketingtechnisch klotzen“!
Der jüngste Bericht zu den Bauerneinkommen zeigte eines deutlich auf: Der Land- und Forstwirtschaft geht es - ökonomisch betrachtet – äußerst schlecht.

Die Jungen Unabhängigen

Der UBV verfolgt mit seinen Aktivitäten im Grunde ein Kernziel: "Wie gelingt es die aktuelle Agrarpolitik wieder in jene Bahnen zu lenken, wo die Land- und Forstwirte
eine echte ökonomische Zukunft haben." Es geht also insbesondere um die Zukunft der Jungen in der Land- und Forstwirtschaft, um die jungen Bauern.


Beim UBV gibt es jetzt die Jungen Unabhängigen
Diesem Umstand trägt der UBV nun auch mit einem nach außen gut sichtbaren Zeichen Rechnung. Der UBV hat nun eine Plattform für "Die Jungen Unabhängigen" ins Leben gerufen. Wir laden auf diesem Weg junge Menschen ein, sich bei uns zu melden und sich zu engagieren. Es geht ausschließlich darum, die besten Ideen für Fragen rund um die Bauern zu entwickeln, damit es wirtschaftlich wieder echte Perspektiven gibt. Für den gut sichtbaren Auftritt nach außen gibt es ein eigens dafür gestaltetes Logo.

 

Die Dynamik der Jungen wird im UBV eine noch zentralere Rolle spielen. Wer sich engagieren will, der schreibt uns bitte einfach auf office@ubv.at. Es wird dazu im Sommer ein Infoseminar geben, wo "Die Jungen Unabhängigen" des UBV ihre Vorstellungen konkret definieren werden. Im September 2020 werden die Ansprechpartner in den Bundesländern vorgestellt.

Spielregeln beim Handel mit Lebensmitteln

Klare Spielregeln wie eine eindeutige Produkt Herkunft Kennzeichnung und Verpackungsvorgaben durch den Erzeuger oder der Genossenschaft im Sinne der Produzenten fordert der Unabhängige Bauernverband.


Es braucht
1) Maximal 100 % Preisaufschlag bei Lebensmitteln
2) Eine klare, unverwechselbare Produkt Herkunft Kennzeichnung
3) Die Verpackung durch den Produzenten - Erzeuger

 

UBV Forderung 1: Der Lebensmittelhandel (LEH) darf maximal 100 % auf den Einkaufspreis bei Lebensmitteln aufschlagen. Damit wird dem anonymen Handel mit Lebensmittel ohne
Kontrolle aus aller Herren Länder mit Dumping-Einkaufspreisen ein Riegel vorgeschoben. Derzeit passt für die Land- und Forstwirtschaft bei den Einkommen vorne wie hinten nicht nichts. Egal in welcher Branche - zu niedrige Einnahmen führen zu großen Verwerfungen bei den Produzenten. Man redet von Regionalität, gekauft wird aber in erster Linie, was billig ist. Das kommt bei Lebensmitteln zu oft in Massen wegen niedriger sozialer Standards und fehlender Spielregeln
beim Transport aus dem weit entfernten Ausland.

Faire Erzeugerpreise brauchen strenge Kontrollen und eine ehrliche Produktkennzeichnung

Daher schlägt der UBV vor, dass der Lebensmittelhandel bei den eingekauften Lebensmitteln nur maximal 100 % Preisaufschlag vornehmen darf. Dadurch bekommt die heimische Ware wieder einen Wert. Die Verzerrungen der Marktpreise für Lebensmittel werden stark reduziert. Wodurch das Geld wieder in der Region bleibt. Ein konkretes Beispiel:

  • Wer z.B. Milch um 35 Cent im Ausland einkauft und dann hier statt um 1,20 Euro nur mehr um 70 Cent verkaufen darf (weil maximal 100% Preisaufschlag), dem bleiben dann nur 35 Cent zum Abdecken aller Kosten und einem allfälligen Gewinn. Damit verdient er deutlich weniger, wie wenn er die Milch regional einkauft.
  • Wer Milch in Österreich um 70 Cent einkauft und diesem z.B. um 1,20 Euro verkauft, dem bleiben bei einem Verkaufspreis von 1,20 Euro bereits 50 Cent zum Abdecken aller Kosten. Bei einem Verkaufspreis von 1,40 (100% Aufschlag) bleiben 70 Cent für Kosten und Gewinn.
  • Bei beiden Beispielen des „UBV Modells“ ist der Ertrag für den Handel deutlich höher als bei der importierten Milch. Gleichzeitig wird die regionale Erzeugung gestärkt. Bauern und Verarbeiter verdienen mehr. Das Geld bleibt hier und stärkt die regionale Kaufkraft. So werden tausender Jobs und Familieneinkommen gesichert.

Klare Produkt Herkunft Kennzeichnung sowie Verpackungsvorgabe durch die Erzeuger

Wichtige Begleitmaßnahmen dazu sind
o eine klare, unverwechselbare Produkt Herkunft Kennzeichnung sowie
o die Kontrolle wie Vorgabe durch die Erzeuger/Verarbeiter, wie die Ware zu verpacken sei.

 

Es gibt kein Markenprodukt weltweit, welches nicht nach den Vorgaben der Erzeuger/Produzenten verpackt wird. Allein damit ist bereits ein wichtiger Mosaikstein für eine nachvollziehbare Produkt Herkunft Kennzeichnung gesetzt. Daher sind folgende gesetzliche Vorgaben notwendig, um den aktuellen Missbrauch bei der Herkunft Kennzeichnung abzustellen:
1) Eine klare, unverwechselbare sowie verpflichtende Produkt Herkunft Kennzeichnung, die gesetzlich vorgeschrieben ist. Jedes Produkt muss heute viele Vorgaben für das „In Verkehrbringen auf einen Markt“ erfüllen. Damit kann es nicht bei Lebensmitteln an einer klaren Produkt Herkunft Kennzeichnung für diese scheitern.
2) Die Verpackung muss wieder nach den Vorgaben der Erzeuger bzw. Verarbeiter erfolgen und nicht nach den Vorgaben des Handels. Das bedeutet, die Verpackung wird nach den Vorgaben z.B. einer Erzeugerorganisation oder Genossenschaft im Sinne der Produzenten gestaltet. Nicht der Lebensmittelhandel macht eine Verpackung und füllt dann ab, wie er will. Eine Verpackung mit klarer Kennzeichnung und gestaltet nach den Vorgaben von Erzeugern
und Verarbeitern garantiert, dass in der Verpackung der Rohstoff drinnen ist, der drinnen sein soll. Also z.B. Milch oder Fleisch oder Äpfel aus Österreich. Stammt das Obst z.B. aus Südtirol oder Polen, dann ist dies auch klar gekennzeichnet.


Zusammenfassend:
Die Forderung mit maximal 100 Prozent Preisaufschlag bei Lebensmittel für den LEH bringt echte Fairness für die regionalen Produzenten. Ökonomisch ist dieser Vorschlag auch für den LEH korrekt. Gleichzeitig wird die Abgeltung der regionalen Bauern erheblich gesteigert. Auch die regionalen Verarbeiter profitieren. Es gibt also nur Gewinner. Der LEH wird eine geringere Spanne verschmerzen. Das Preisdumping mit importierten Billigprodukten wird gestoppt. Die Bürger
wissen mit einer echten Produkt Herkunft Kennzeichnung, was sie kaufen. Eine Verpackung durch die Erzeuger stärkt die Produkt Herkunft Kennzeichnung und am Ende auch die Moral der Bauern.

Info: Flächen für Futternutzung

Übernahme SV-Beiträge für Bauern 2020

In einem offenen Brief an Bundeskanzler, Vizekanzler, Bundesministerin für Landwirtschaft und LK-Präsident Moosbrugger übermittelt der UBV konkrete Vorschläge und Forderungen für die Land- und Forstwirtschaft im Zusammenhang mit den dramatischen Konsequenzen für unsere Land- und Forstwirte. Unsere Vorschläge sind rasch und einfach umsetzbar. Mit der Übernahme der SV-Beiträge für 2020 durch den Staat kann man sofort die Land- und Forstwirte unterstützen. Damit ist das Ziel einer sofortigen Entlastung wie Unterstützung der Land- und Forstwirte gewährt.

Im zweiten Schritt braucht es ein Investitionsprogramm in der Höhe von 3,5 Milliarden Euro für die heimische Land- und Forstwirtschaft. Die damit verbundene Abgeltung bisher kostenlos erbrachter Leistungen für die Land- und Forstwirte bedeutet in sehr kurzer Zeit einen gewaltigen Investitionsschub durch die Bauern für die heimische, regionale Wirtschaft. Man kann davon ausgehen, dass so im Zeitraum 2020/2021 aus diesem Sektor Investitionen in der Höhe von 6 bis 8 Milliarden Euro auslöst. Das ist der beste Hebel für eine rasche Ankurbelung der Wirtschaft und der Konjunktur. Womit wir direkt in den Regionen einen Vielfachnutzen bewirken.




Landwirtschaft neu denken & leben

Die aktuelle GAP ist aus unserer Sicht für unsere Bauern untauglich. Das System fährt unsere Bauern an die Wand. Wir wollen diesen Weg nicht mehr weitergehen. Wir wollen eine komplette Neuausrichtung der GAP in Europa. Wir sind der Meinung, dass die Landwirtschaft das doppelte bis dreifacher ihrer derzeitigen Einnahmen braucht, damit sie aus ökonomischer oder betriebswirtschaftlicher Sicht wieder Oberwasser bekommt.

 

Es ist uns zu wenig, sich immer auf Brüssel oder vermeintlich leere Kassen auszureden. Jede Berufsgruppe holt sich jährlich einen Teil der Wohlstandsmehrung. Ausgenommen die Land- und Forstwirtschaft. Diese lebt auf Kosten der Substanz. Es gibt keine Unternehmerbranche noch jemand aus dem Bereich der Dienstnehmer, der mehr oder weniger nur von den Ersparnissen oder von seiner Substanz lebt.

Wir haben intensiv über mögliche neue Wege sowie die aus unserer Sicht unabdingbaren Notwendigkeiten nachgedacht und unsere Vorschläge zu Papier gebracht. Wir laden zum offen Dialog, zum Verbessern unserer Vorschläge herzlich ein! Wenn wir nicht jetzt einen neuen Ansatz wählen und gehen und das Existenzen vernichtende Programm der bisherigen GAP weiter schreiben, werden dies die Mehrheit der noch vorhandenen Betriebe nicht überleben.

 

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Landwirtschaft neu denken und gestalten = ökosozial leben
Es braucht neue Wege in der Agrarpolitik
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Vorschläge zur neuen GAP.pdf
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