Unabhängiger Bauernverband                         Niederösterreich Burgenland Wien  


Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!

DIE BAUERNORGANISATION für aktive Bauern und Grundbesitzer                                                      Unabhängig - Berufsständisch

Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!Auf Bauer! Wehr Dich!!

UBV-Bauernstammtische in den Bezirken

In den nächsten Tagen finden Bauernstammtische statt und dazu laden wir alle interessierten Landwirte und Grundbesitzer herzlich ein.

 

Am Programm stehen: 

Begrüßung – Über das Wesen des UBV
Es braucht neue Wege in der Agrarpolitik.
Landwirtschaft neu denken und gestalten = ökosozial leben.
▪     Wir fordern die finanzielle Abgeltung von jedem Hektar Kulturland, den die Land- und Forstwirte durch ihre Arbeit bereitstellen.
▪     Wir fordern faire Spielregeln am Markt für Lebensmittel und Holz.
Diskussion und  Schlusswort

Wir freuen uns auf deine Teilnahme!

 

Termine

Bezirk Zwettl

19.02.2020 um 19:30 Uhr
Gasthaus Mathe, Etzen 3 - 3920 Groß-Gerungs

 

Bezirk Scheibbs

21.02.2020 um 19 Uhr
Schliefauhof Randegg, Schliefau 19 - 3263 Randegg




UBV-Kandidaten für die LK-Wahl

Seit 8. Februar stehen sie fest - die Kandidaten für die Landwirtschaft-kammer-Wahl am Sonntag, den 1. März 2020.

Pressemitteilung: Pressegespräch 27.1.2020

UBV Niederösterreich tritt bei der LK Wahl am 1. März in Niederösterreich allein an
Es braucht neue Wege in der Agrarpolitik.
Landwirtschaft neu denken und gestalten = ökosozial leben!

Der UBV Niederösterreich kandidiert bei der Landwirtschaftskammerwahl am 1. März ALLEIN. Das Ziel ist der gestärkte Wiedereinzug in das Bauernparlament. Dort will man eine konstruktive wie gestaltende Rolle einnehmen. Spitzenkandidat ist der Land- und Forstwirt, Biobauer, Zimmermeister und Unternehmer Herbert Hochwallner aus dem Mostviertel. Herbert Hochwallner ist auch Klimaschutzpreisträger 2013.

Bei der letzten Kammerwahl trat der UBV Niederösterreich in Form eines Wahlbündnisses an. Dieses hat sich als nicht wirklich gut wie vorteilhaft erwiesen. Der neue Obmann und Spitzenkandidat Herbert Hochwallner stellte mit seinem Führungsteam klar, dass der UBV bei der nächsten Kammerwahl mit niemandem ein Wahlbündnis eingehen wird. Dem Wunsch der Freiheitlichen Bauern nach einer Fortsetzung des Wahlbündnisses wurde eine klare Absage erteilt.

Die Kooperation mit einer parteipolitischen Bewegung funktionierte in der Vergangenheit nicht und wird als Fehler eingestuft. Als unabhängiger Bauernverband spricht man jene Themen an, die für die Land- und Forstwirtschaft wichtig sind. Man ist an kein Parteisekretariat gebunden und kann so konkret alle Probleme ansprechen, die dringend zu korrigieren sind.

"Das parteipolitische Taktieren ist für die Land- und Forstwirtschaft eine Sackgasse ohne Lösungen. Dies ist nicht der Weg des UBV", macht Hochwallner deutlich. Der UBV ist mit seinen konkreten Vorstellungen zur Bauernzukunft für Hochwallner die einzige echte, ernsthafte Alternative zum Bauernbund. "Die Situation der Land- und Forstwirtschaft ist aktuell äußerst dramatisch", betonte Herbert Hochwallner.

Auf der "Habenseite" gibt es nichts anzuschreiben, außer den Fleiß und den täglichen harten Einsatz der Bauern. Dem gegenüber stehen ständig steigende Auflagen, ständig sinkende Einnahmen und damit ein Desaster beim wirtschaftlichen Ergebnis der Land- und Forstwirtschaft. "Die offizielle Politik scheint dieser Umstand nicht wirklich zu stören", betont Hochwallner.

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20200127 - Presseunterlage - Es braucht
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20200127 - Interview Herbert Hochwallner
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20200127 - PU Keplinger - Es braucht neu
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In folgenden Medien wurde bereits darüber berichtet:

 

Blick ins Land: https://blickinsland.at/hochwallner-steigt-fuer-ubv-in-den-ring/

 

NÖN - Niederösterreichische Nachrichten:

https://www.noen.at/niederoesterreich/wirtschaft/landwirtschaftskammerwahl-unabhaengiger-bauernverband-will-einzug-schaffen-niederoesterreich-landwirtschaftskammer-wahl-unabhaengiger-bauernverband-herbert-hochwallner-187653383#

 

Bauern-Demo geplant

 

 

Der UBV ist mit allen Organisationen in Verbindung um eine Demo in Österreich abhalten zu können. Wer Interesse hat, möge sich unter office@ubv.at melden.

Landwirtschaft neu denken & leben

Die aktuelle GAP ist aus unserer Sicht für unsere Bauern untauglich. Das System fährt unsere Bauern an die Wand. Wir wollen diesen Weg nicht mehr weitergehen. Wir wollen eine komplette Neuausrichtung der GAP in Europa. Wir sind der Meinung, dass die Landwirtschaft das doppelte bis dreifacher ihrer derzeitigen Einnahmen braucht, damit sie aus ökonomischer oder betriebswirtschaftlicher Sicht wieder Oberwasser bekommt.

 

Es ist uns zu wenig, sich immer auf Brüssel oder vermeintlich leere Kassen auszureden. Jede Berufsgruppe holt sich jährlich einen Teil der Wohlstandsmehrung. Ausgenommen die Land- und Forstwirtschaft. Diese lebt auf Kosten der Substanz. Es gibt keine Unternehmerbranche noch jemand aus dem Bereich der Dienstnehmer, der mehr oder weniger nur von den Ersparnissen oder von seiner Substanz lebt.

Wir haben intensiv über mögliche neue Wege sowie die aus unserer Sicht unabdingbaren Notwendigkeiten nachgedacht und unsere Vorschläge zu Papier gebracht. Wir laden zum offen Dialog, zum Verbessern unserer Vorschläge herzlich ein! Wenn wir nicht jetzt einen neuen Ansatz wählen und gehen und das Existenzen vernichtende Programm der bisherigen GAP weiter schreiben, werden dies die Mehrheit der noch vorhandenen Betriebe nicht überleben.

 

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Durch die anhaltende Trockenheit und den damit verbundenen Wachstumsstillstand des Grases geht auf vielen Weiden das Futter aus. Einige Landwirte stocken daher ihre Rinderbestände ab, berichtet die Werra Rundschau aus Nordhessen.

Auch die aktuelle Nutzungsfreigabe der ökologischen Vorrangflächen könne den Futtermangel nur begrenzt auffangen. Thorsten Möller, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Werra-Meißner aus Herleshausen-Archfeld erklärte der Zeitung, ebenfalls seinen Bestand reduzieren zu müssen. Von seinen 160 Kühen würde ein Teil zum Schlachter gehen, weil er sie nicht mehr ernähren kann. Auch von Kollegen wisse er, dass sie ähnlich vorgehen werden müssten.

Normalerweise könne eine Herde pro Saison drei- bis viermal auf einer Weide grasen, in diesem Jahr war nach dem ersten Mal Schluss. „Es wächst einfach nichts mehr nach“, sagt Möller. Mehr als 100 Weiden stehen ihm für seine Tiere zur Verfügung, auf zweien sei für die nächsten drei Wochen noch etwas Futter zu holen. „Danach werde ich die Kühe und das Jungvieh reinholen müssen, was normalerweise erst im November oder Dezember geschieht.“

Doch auch das bedeute nicht, dass die Tiere ernährt werden können: Weil kein Gras mehr wächst, konnte auch keines zu Silage verarbeitet und als Futtervorrat für den Winter eingelagert werden, sagte er der Werra Rundschau weiter.

Auch Milchviehbetriebe mit ganzjähriger Stallhaltung machen sich inzwischen Sorgen. „Der Mais ist nur halb so hoch wie sonst, und wenn jetzt kein Regen kommt, wird der auch noch vertrocknen“, berichtet Möller. Schon jetzt seien die Tiere gestresst, was sich in weniger Milch und einer anderen Zusammensetzung bemerkbar mache. Er ist als Nahrungsquelle für seine Tiere jetzt auf gepresstes Stroh ausgewichen. Er hoffe nun, dass er Zuckerrübenschnitzel kaufen kann. Weil aber in ganz Nordeuropa Trockenheit herrsche und alle Landwirte danach fragten, sei er nicht sicher, ob er auch welche bekomme.

Wie viele Tiere er schlachten lassen muss, hängt von der möglichen Zuckerrübenschnitzel-Lieferung und davon ab, ob es in den kommenden Tagen regnet – und zwar richtig, drei bis vier Tage lang.



Topagrar.com - Lesen Sie mehr auf: https://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Grasmangel-Immer-mehr-Rinder-gehen-zum-Schlachter-9466398.html

Durch die anhaltende Trockenheit und den damit verbundenen Wachstumsstillstand des Grases geht auf vielen Weiden das Futter aus. Einige Landwirte stocken daher ihre Rinderbestände ab, berichtet die Werra Rundschau aus Nordhessen.

Auch die aktuelle Nutzungsfreigabe der ökologischen Vorrangflächen könne den Futtermangel nur begrenzt auffangen. Thorsten Möller, Vorsitzender des Kreisbauernverbandes Werra-Meißner aus Herleshausen-Archfeld erklärte der Zeitung, ebenfalls seinen Bestand reduzieren zu müssen. Von seinen 160 Kühen würde ein Teil zum Schlachter gehen, weil er sie nicht mehr ernähren kann. Auch von Kollegen wisse er, dass sie ähnlich vorgehen werden müssten.

Normalerweise könne eine Herde pro Saison drei- bis viermal auf einer Weide grasen, in diesem Jahr war nach dem ersten Mal Schluss. „Es wächst einfach nichts mehr nach“, sagt Möller. Mehr als 100 Weiden stehen ihm für seine Tiere zur Verfügung, auf zweien sei für die nächsten drei Wochen noch etwas Futter zu holen. „Danach werde ich die Kühe und das Jungvieh reinholen müssen, was normalerweise erst im November oder Dezember geschieht.“

Doch auch das bedeute nicht, dass die Tiere ernährt werden können: Weil kein Gras mehr wächst, konnte auch keines zu Silage verarbeitet und als Futtervorrat für den Winter eingelagert werden, sagte er der Werra Rundschau weiter.

Auch Milchviehbetriebe mit ganzjähriger Stallhaltung machen sich inzwischen Sorgen. „Der Mais ist nur halb so hoch wie sonst, und wenn jetzt kein Regen kommt, wird der auch noch vertrocknen“, berichtet Möller. Schon jetzt seien die Tiere gestresst, was sich in weniger Milch und einer anderen Zusammensetzung bemerkbar mache. Er ist als Nahrungsquelle für seine Tiere jetzt auf gepresstes Stroh ausgewichen. Er hoffe nun, dass er Zuckerrübenschnitzel kaufen kann. Weil aber in ganz Nordeuropa Trockenheit herrsche und alle Landwirte danach fragten, sei er nicht sicher, ob er auch welche bekomme.

Wie viele Tiere er schlachten lassen muss, hängt von der möglichen Zuckerrübenschnitzel-Lieferung und davon ab, ob es in den kommenden Tagen regnet – und zwar richtig, drei bis vier Tage lang.



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SWR Ein Film von Christoph Würzburger
Bild: SWR
Am Mittwoch, dem 6. April, geht es um 20.15 Uhr im SWR Fernsehen um die Milchwirtschaft in Deutschland. Der Sender besucht Doris Buhl, die zusammen mit ihrem Mann Peter das Hofgut Homboll im Hegau bewirtschaftet. Die Familie hat inzwischen große Probleme mit der Milchviehhaltung, da die Einnahmen hinten und vorne nicht mehr reichen.

3.000 Milchbauern geben nach SWR-Angaben jedes Jahr auf. Allein in den letzten 16 Jahren habe sich die Zahl der aktiven Milchbauern halbiert! "Die Politik hat sich verabschiedet, lässt die Bauern im Stich", schimpft Doris Buhl. Sie und ihre Kollegen im ganzen Land schlagen Alarm: Bei jeder Konferenz der Agrarminister stören sie mit ihren Treckern, selbst nach Brüssel fahren sie zu tausenden und lassen ihre Wut raus. Sie wollen keinen ruinösen Weltmarkt, sie wollen endlich Leitplanken für einen funktionierenden Markt. Das Sterben der Milchviehbetriebe beschäftigt längst die Öffentlichkeit. Denn Dörfer und Landschaften verändern ihren Charakter, wenn Wiesen verschwinden.

Warum nur ist Milch immerzu billig, fragt sich Doris Buhl. Sind die Molkereien schuld, die ihr das Letzte abpressen? Oder der Lebensmittelhandel, der auf dem Rücken der Bauern seine Preiskämpfe austrägt? Angebot und Nachfrage bestimmen den Preis, heißt es. Aber was heißt das konkret? Eine Milch-Börse gibt es nicht, wer also macht den Preis, wo entsteht er? Und: Wer zahlt letztendlich für die billige Milch?

SWR-Autor Christoph Würzburger geht dieser Frage nach. Er unternimmt eine Reise in die große weiße Welt der Milch. Er schaut in Ställe und hinter verschlossene Türen von Molkereien, recherchiert bei Behörden und Wissenschaftlern. Exklusiv begleitet er einen Milcheinkäufer hautnah bei einer knallharten Preisverhandlung. Der Film begleitet die Milchbäuerin Doris Buhl, die Milchbauern Karl-Heinz Fluck und Peter Meutes durch das Milchjahr 2015 - bei ihrem Kampf gegen den schleichenden Niedergang ihrer Zunft.



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